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Die Preisrealität: Von wie hoch reden wir?
Um den aktuellen Markt einzuschätzen, müssen wir uns die Zahlen ansehen. Ende Januar 2026, kurz vor den Feiertagsschließungen, hatte Wolframkarbidpulver bereits die Marke von 1.400 RMB/kg überschritten, was einem atemberaubenden Anstieg von 34,6 % allein seit Jahresbeginn entspricht. Aktuellere Spotpreise von Ende Februar deuten darauf hin, dass sich der Trend beschleunigt, wobei die Notierungen für Standardqualitäten RMB 1.630/kg erreichen.
Um den aktuellen Markt zu verstehen, müssen wir uns die Zahlen ansehen. Ende Januar 2026, kurz vor den Feiertagsschließungen, hatte Wolframkarbidpulver bereits die Marke von 1.400 RMB/kg überschritten, was einem atemberaubenden Anstieg von 34,6 % allein seit Jahresbeginn entspricht. Aktuellere Spotpreise von Ende Februar deuten darauf hin, dass sich der Trend beschleunigt, wobei die Notierungen für Standardqualitäten RMB 1.630/kg erreichen.
Dies ist kein kurzfristiger Anstieg. Betrachtet man das Gesamtbild, haben sich die Preise im vergangenen Jahr fast verfünffacht. Was für Werkzeughersteller einst ein überschaubarer Inputaufwand war, ist zu einem strategischen Thema auf Vorstandsebene geworden, das Beschaffungsstrategien und Marktdynamik grundlegend verändert.
Angebotsseite: Der perfekte Sturm der Zwänge
Der Hauptgrund für die hohen Wolframpreise ist eine unbestreitbare Angebotsknappheit. Analysten von BMO Capital Markets haben gewarnt, dass die Welt in einen Wolframmangel „schlafwandelt“ und eine schnelle Lösung nicht in Sicht sei.
1. Chinas Dominanz und Politikwechsel
Auf China entfallen etwa 75–80 % des weltweiten Wolframangebots. Anfang 2025 führte Peking Exportkontrollen für wichtige Wolframprodukte ein, darunter Ammoniumparawolframat (APT), Oxide und vor allem Wolframcarbid. Dieser politische Schritt, kombiniert mit strengeren Umweltauflagen und reduzierten Bergbauquoten – eine Kürzung der ersten Konzentratquoten um 6,45 % im Jahr 2025 – hat den Materialfluss auf den internationalen Markt erheblich eingeschränkt. Infolgedessen sind die Exporte von Materialien wie APT eingebrochen, wobei in einigen Monaten Ende 2025 die Mengen nahezu Null waren.
2. Erschöpfte globale Lagerbestände
Jahrelange Unterinvestitionen in neue Bergbauprojekte außerhalb Chinas haben dazu geführt, dass die Welt von einer Lieferkette abhängig ist, die sich nun verschärft. Da die weltweiten Lagerbestände kritisch niedrig sind und für 2026 ein weiteres Angebotsdefizit prognostiziert wird, bleibt der Markt strukturell unterversorgt.
Nachfrageseite: Warum der Konsum nicht nachlässt
Wenn das Angebot der einzige Faktor wäre, könnte die Zerstörung der Nachfrage letztendlich zu einem Preisverfall führen. Die Nachfrage nach Wolframcarbid bleibt jedoch bemerkenswert robust und wird von mehreren wachstumsstarken Sektoren getragen.
l Hochwertige Fertigung: In Branchen wie Luft- und Raumfahrt, Verteidigung und Automobil ist Wolfram für die Präzisionsbearbeitung praktisch unersetzlich. Ungefähr 58 % der Metallbearbeitungsbetriebe verlassen sich heute aufgrund ihrer Haltbarkeit auf Hartmetallwerkzeuge. Dadurch entsteht eine Grundnachfrage, die kurzfristig unempfindlich gegenüber Preisschwankungen ist.
l Der NEV- und Elektronikboom: Die Umstellung auf Elektrofahrzeuge und das Wachstum der KI-gesteuerten Elektronik schaffen neue Nachfragevektoren. Beispielsweise ist die Verwendung von Wolframkarbiddraht zum Schneiden von Siliziumwafern in der Photovoltaikindustrie sprunghaft angestiegen, wobei die Durchdringungsrate allein im Jahr 2025 von 20 % auf 60 % gestiegen ist. Ebenso treibt der Bedarf an Präzisions-Mikrobohrern für AI-Leiterplatten die Nachfrage nach hochwertigem Wolframkarbidpulver voran.
Marktauswirkungen: Gewinner und Verlierer in der Schneidwerkzeugindustrie
Die anhaltend hohen Preise verändern die Hartmetallindustrie und wirken als starker Beschleuniger der Marktkonsolidierung.
l Der Druck auf kleine Player: Das zur Aufrechterhaltung der Lagerbestände erforderliche Kapital hat sich vervierfacht. Ein Unternehmen, das einst 1 Million US-Dollar an Betriebskapital benötigte, benötigt jetzt 4 Millionen US-Dollar, um im gleichen Umfang zu funktionieren. Dies hat viele kleinere Hersteller dazu gezwungen, ihre Bestellungen zu reduzieren oder ganz zu schließen, da sie nicht in der Lage waren, sich die zur Vertragserfüllung erforderlichen Rohstoffe zu sichern.
l Die Stärke großer Hersteller: Umgekehrt mögen führende Wolframkarbidhersteller und Werkzeughersteller Oke Precision und Sharpe Tools haben diese Herausforderung in eine Chance verwandelt. Mit starken Bilanzen lagerten sie Material im Voraus und sicherten sich so kostengünstigere Lagerbestände, die ihre Margen schützten. Darüber hinaus konnten sie Kostensteigerungen durch mehrfache Preisanpassungen erfolgreich an die Kunden weitergeben, was zu einem Gewinnwachstum führte, das die Prognosen übertraf. Die Auftragsbestände haben sich von einem Monat auf bis zu drei Monate ausgedehnt, was auf eine starke nachgelagerte Nachfrage hindeutet, die die neue Preisrealität akzeptiert.
Ausblick: Das Heilmittel gegen hohe Preise sind hohe Preise
Mit Blick auf den Rest des Jahres 2026 und darüber hinaus halten Marktanalysten eine Rückkehr zur alten Normalität für unwahrscheinlich. Die fundamentale Dynamik ist zu stark.
Die BMO-Analysten brachten es auf den Punkt: „Das Heilmittel gegen hohe Preise sind hohe Preise.“ Auf dem Wolframmarkt bedeutet dies, dass die derzeit erhöhten Werte notwendig sind, um Anreize für Investitionen in neue Bergbauprojekte und Recycling-Infrastruktur außerhalb Chinas zu schaffen. Allerdings handelt es sich hierbei um langfristige Lösungen. Die Entwicklung neuer Minen dauert Jahre, und obwohl sich die Recyclingquoten verbessern – etwa 55 % des Schrotts haben einen verwertbaren Wert – kann die Versorgungslücke nicht sofort geschlossen werden.
Die Botschaft an die Käufer ist vorerst klar: Die Preise für Wolframkarbidpulver werden voraussichtlich auch im Jahr 2026 hoch bleiben. Strategische Beschaffung, langfristige Verträge mit zuverlässigen Lieferanten und ein Fokus auf das Karbidrecycling werden wesentliche Instrumente sein, um diese neue Ära des teuren Wolframs zu meistern.
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